Edelmetall als verdienter Lohn

Autor: Anonymous User
Letzte Änderung: 30.11.2011

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Leverkusen. Eine bärenstarke Westdeutsche Mannschaftsmeisterschaft im Judo, die am Ende mit der Bronze-Medaille gekrönt wurde, kämpfte das sehr junge U 17-Mädchenteam der Sport-Union Annen.

von Flix Groß

Mit nur fünf von sieben besetzten Gewichtsklassen ging es nach Leverkusen. Im ersten Kampf gegen Hennef, das zuvor die SUA-Jungen besiegt hatte, gab es ein klares 5:2, im Anschluss eine verschmerzbare Niederlage gegen den amtierenden Meister aus Bottrop (2:5). Nachdem Stella Bevergern mit 5:1 in der Trostrunde beseitigt wurde, gab es erneut einen „Rache-Auftrag“ gegen Mönchengladbach. Auch hier sorgte man für Genugtuung bei sich und den männlichen Kollegen - 5:2. Es folgte ein dramatischer Kampf gegen das JT Düsseldorf, und nach einem Endstand von 3:3 musste Desiree Haarmann erneut auf die Matte und ihren vorher mit einem Remis ausgegangenen Kampf nochmals ausfechten. Rettete sich ihre Gegnerin im ersten Kampf noch über die Zeit, machte Desiree hier kurzen Prozess und siegte souverän. Im Halbfinale ging es nun um das Ticket zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in München. Erneut sah man sich dem JC 66 Bottrop gegenüber. Für die fünf SUA-Mädchen ging es nun gegen sieben Kontrahentinnen. Drei der fünf ausgekämpften Begegnungen ging an die Annener (interner Sieg). Da aber zwei Gewichtsklassen nicht besetzt werden konnten, hieß der offizielle Sieger dennoch JC Bottrop (4:3). Mit dieser jungen SUA-Mannschaft ist im nächsten Jahr aber auf jeden Fall zu rechnen. Und dann gilt es nicht nur, Revanche zu nehmen für die Jungs, sondern sich auch für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft zu qualifizieren.

Auch die SUA-Jungs starteten in Leverkusen stark mit 5:2- und 4:3-Siegen gegen Bushido Köln und den JC Remscheid. Anschließend gab es die Begegnung gegen den späteren Westdeutschen Meister vom JC Hennef, die knapp mit 2:4 verloren ging. Hier gab es eine strittige Entscheidung der Kampfrichter, aber das Endergebnis ging letztlich so in Ordnung. Das gesamte Annener Team kämpfte bis dahin eine eindrucksvolle Meisterschaft - aber was dann geschah, war nicht zu erklären und bedurfte nur weniger Worte: ein herbes 1:6 gegen Mönchengladbach. Alle Punktegaranten patzten, einzig Roman Goroff erkämpfte den Ehrenpunkt. So sprang der fünfte Platz heraus.

Quellehttp://www.derwesten.de/sport/lokalsport/witten/edelmetall-als-verdienter-lohn-id6121514.html