Jahresrückblick U 20/ Regionalliga/ Oberliga

Autor: Anonymous User
Letzte Änderung: 20.12.2006

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Da sich das Jahr 2006 dem Ende nähert, möchten wir kurz darauf zurückblicken.

U 20
Das Jahr begann mit den Bezirksmeisterschaften in der eigenen Halle. Dies war seit langer Zeit das erste Mal, dass wieder eine offizielle Maßnahme im Seniorenbereich in Witten durchgeführt wurde. Es sollte ein voller Erfolg sowohl in sportlicher als auch in organisatorischer Sicht werden: SUA Judoka dominierten klar das geschehen und siegten fast ausnahmslos in allen Gewichtsklassen, in denen sie angetreten waren. Die Organisation verlief reibungslos und wurde von offizieller Seite nur gelobt. Allen Helfern dafür ein großes Dankeschön!

Sportlich verlief das Jahr dann erfolgreich weiter. Bei den Westdeutschen Meisterschaften -lösten sieben SUA Starter das Ticket für die Deutsche Meisterschaft. Gar Gold gab es für Daniel Möller und Florian Wehmann.

Bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt Oder wurde das Team dann vom gesetzten Stefan Oldenburg komplettiert. Hier war das Niveau für die meisten jungen SUA Judoka jedoch noch zu hoch. Nicht so allerdings für Florian Wehmann (Deutscher Vizemeister) und Stefan Oldenburg (ebenfalls Vizemeister), der sich am Ende des Tages nur aufgrund einer umstrittenen Kampfrichterentscheidung nicht die Goldmedaille um den Hals hängen durfte. Ebenfalls beachtlich kämpfte Daniel Möller, der knapp an Bronze vorbeirutschte und somit Fünfter wurde.
Aber auch auf zahlreichen anderen Turnieren zeigten die SUA Judoka starke Leistungen und Stefan Oldenburg schrammte nur knapp an einer Nominierung für die Europameisterschaften vorbei.
Nun gilt es zu hoffen, dass er sich Anfang des Jahres schnell von einer OP erholt, um dann gemeinsam mit den anderen viel versprechenden Nachwuchskräften wieder voll anzugreifen und neue ehrgeizige Ziele in Anspruch zu nehmen. Mit hartem gemeinsamen Training sollte dann 2007 noch erfolgreicher werden als 2006.

Regionalliga
Am Ende der Saison stand zwar "nur" der dritte Rang, für die Bundesligareserve der SUA, doch sollte dies keineswegs Anlass dazu geben, die Saison nicht als erfolgreich zu bewerten. Insbesondere in diesem Jahr hatte die SUA II nämlich darunter zu leiden, worunter sie eigentlich gerne leidet: Zahlreiche Kämpfer rückten in das Bundesligateam auf und standen somit nicht mehr für die zweite Mannschaft zur Verfügung. Gerade dies ist jedoch das vorrangige Ziel der Reserve. Junge Nachwuchskämpfer sollen dort Kampferfahrung sammeln und sich durch starke Leistungen für die erste Mannschaft empfehlen. Gelingt dies, ist es am Ende der Saison zweitrangig, wenn der Regionalligameistertitel einmal nicht nach Witten geht. Da die Mannschaft aufgrund der Regularien nicht in die zweite Bundesliga aufsteigen darf, muss es Anreiz für die Kämpfer sein, sich für die erste Mannschaft zu empfehle.
Zudem fielen die Niederlagen des Teams äußerst knapp aus. So verlor man bspw. gegen Dortmund, ein Team das offen Zweitligaambitionen anmeldet in der Aufstiegsrunde aber scheiterte, nur mit 3:4. Ferner besonders positiv anzumerken ist, dass in der SUA Reserve ausschließlich Männer kämpfen, die auch in Witten trainieren und somit eine enge Bindung zur Mannschaft haben. Dies ist nicht selbstverständlich, denn schon in der Regionalliga, immerhin die dritthöchste Liga, kommt es nicht selten vor, dass andere Teams sich mit ausländischen Kämpfern verstärken.

Oberliga
Last but sicherlich not least steht die Bilanz für das Oberligateam. Im letzten Jahr konnte das sehr junge Team (ein Großteil der Kämpfer ist noch unter 19 Jahren) den Abstieg verhindern, so dass man sich als Ziel für dieses Jahr einen gesicherten Mittelfeldplatz gesetzt hatte. Die jungen SUA Judoka steigerten sich jedoch von Kampf zu Kampf und standen am Ende der Saison als Sensationsmeister ganz oben. Ein Erfolg mit dem man sicherlich nicht rechnen durfte. Zurückzuführen ist dieser wohl in erster Linie auf die tolle mannschaftliche Geschlossenheit und die Bereitschaft jedes Einzelnen sich voll in den Dienst der Mannschaft zu stellen. So waren auch diejenigen Kämpfer, die nicht so oft zum Einsatz kamen immer eine große Unterstützung. Auch beschwerte sich niemand, wenn er mal eine oder gar zwei Gewichtsklassen höher kämpfen musste, obwohl vorher unter Umständen noch Gewicht gemacht wurde. Durch dieses tolle Auftreten hat sich das Team großen Respekt erarbeitet und es ermöglicht, dass unter anderem die mit ehemaligen Bundesligakämpfern bespickten Teams aus Köln und Leverkusen bezwungen werden konnten. Übrigens, auch das Oberligateam besteht ausschließlich aus Kämpfern, die überwiegend in Witten trainieren.

Fazit:
Alle haben in diesem Jahr großen Einsatz gezeigt. Dieser Einsatz wurde glücklicherweise zum Großteil auch durch die entsprechenden Erfolge belohnt. Die tollen Erfolge sollten und dürfen jedoch nicht dazu führen, dass sich darauf ausgeruht wird. Im Gegenteil müssen sie Ansporn sein, von sich noch mehr zu fordern, um im nächsten Jahr – auch wenn dies sicher schwierig wird- noch mehr zu erreichen. Dazu muss jeder Einzelne sich selbst das Maximale abverlangen und sich im Training täglich aufs Neue motivieren.
Zu guter letzt möchten wir uns bei allen bedanken, die die tollen Erfolge erst ermöglicht haben: Sponsoren, Unterstützer, Eltern, Freundinnen und Freunde sowie natürlich die Kämpferinnen und Kämpfer selber, die alle durch ihren unermüdlichen und vielseitigen Einsatz zum Erfolg beigetragen haben. Mögen wir alle nächstes Jahr an das erfolgreiche Jahr 2006 anknüpfen und gemeinsam die schwierige aber reizvolle Aufgabe angehen, das Jahr 2007 noch ein wenig erfolgreicher zu gestalten.

Wir wünschen allen die nötige Tatkraft dazu!

Hinnerk Gölnitz