Team-Mentalität festigen und fördern

Autor: Anonymous User
Letzte Änderung: 17.12.2005

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Bei der Sport-Union Annen (SUA), einem der größten Sportvereine im Ennepe-Ruhr-Kreis, hat es vor einem halben Jahr einen Wachwechsel gegeben. Michael Römer hat Ende April den Vorsitz von Günther Stillan übernommen, der als Stellvertreter weiter in das Vereinsgeschehen eingebunden ist. RN-Redakteur Hartmut Jahnel sprach mit dem Vorsitzenden Michael Römer.

Herr Römer, wie sind die Eindrücke nach den ersten sieben Monaten ihrer Amtszeit"

Römer: - Wir haben die Philosophie des Vorstandes " Bewährtes erhalten, Neues gestalten " weiter geführt. Mit Volker Salewski, der anstelle von Jürgen Meiske jetzt als Hauptkassenwart fungiert, und mir sind zwar zwei jüngere Funktionsträger in das erste Glied gerückt, die Arbeitsweise ist jedoch nicht verändert worden.

Wird die Verjüngung bei der SUA weiter forciert"

Römer: - Grundsätzlich werden wir uns weiter bemühen, junge Leute heranzuführen, um ehrenamtlich tätig zu sein, denn wir müssen am Puls der Zeit bleiben. Das gilt sowohl für die einzelnen Abteilungen als auch für den Gesamtvorstand.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit des Vorstandes mit den Abteilungen"

Römer: - Wir sind auf dem Weg, die Geschäftsstelle an die erforderlichen Gegebenheiten anzupassen. Mit dem Einrichten einer Internetseite haben wir einen Schritt nach vorn gemacht, jetzt müssen die Abteilungen ihren Bereich mit Leben erfüllen.

Wie sehen die nächsten Aufgaben im neuen Jahr aus"

Römer: - Wir müssen unsere Öffentlichkeitsarbeit verbessern, die SUA " auch über die Stadtgrenzen hinaus " noch bekannter machen. Am 1. Januar wird die Baseball-Abteilung als 17. im Verein den Namen in Nordrhein-Westfalen noch transparenter machen. Außerdem wollen wir den Standort Kälberweg stärken und bewirken, dass sich Annen positiv entwickelt.

Wie ist es um den Nachwuchs innerhalb der SUA bestellt"

Römer: - Gerade im Jugend-Bereich haben wir viele Angebote vorzuweisen und wahrscheinlich deshalb einen großen Zulauf. Die Jugend ist das Kapital des Vereins, das müssen wir hegen und pflegen.

Wie lauten ihre Wünsche für das kommende Jahr"

Römer: - Wir wollen die Mitgliederzahl halten oder sogar noch erhöhen. Die Team-Mentalität innerhalb des Vereins und die Zusammenarbeit mit den Abteilungen soll mindestens erhalten, besser sogar noch weiter verstärkt werden. Wir wollen die Zahl von 3000 Mitgliedern erreichen.