SSV ehrt herausragende Talente

Autor: Anonymous User
Letzte Änderung: 20.12.2005

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Nach der Ehrung: Haideftos Kamtsioris, Stefan Oldenburg, Klaus Lohmann (SSV-Vorsitzender), Mareike Piepel, Frank Schweppe (Sportdezernent), Fabienne Andree, Julia Schulz, Simon Faissner, Sina Geigenmüller und Sonja Leidemann (SSV-Vize). Foto: SSV

Für besondere Erfolge im Jahr 2005 erhalten Judoka Stefan Oldenburg, Ringer Haideftos Kamtsioris sowie die Ruderer Simon Faissner, Fabienne Andree, Mareike Piepel, Sina Geigenmüller und Julia Schulz Fördergelder

JUGENDFÖRDERUNG DES STADTSPORTVERBANDES Witten. Ihnen gehört die Zukunft, sagt der Stadtsportverband (SSV) - und deshalb fördert er auch in diesem Jahr junge Wittener Sportler, die sich durch herausragende Leistungen im Sportjahr 2005 hervorgetan haben. Sieben Talente ehrte der SSV am Montagabend bei seiner letzten Sitzung des Jahres im Vereinsheim des TuS Stockum.

Für drei der geehrten Sportler ist die Förderung durch den SSV nichts Neues: Judoka Stefan Oldenburg (SU Annen), Ringer Haideftos Kamtsioris (KSV Witten) und Ruderer Simon Faissner (RC Witten) waren auch im vergangenen Jahr vom SSV-Vorsitzenden Klaus Lohmann für ihre sportlichen Leistungen belobigt worden: nicht nur mit netten Worten, sondern auch mit einem Kuvert mit 1000 Euro, die sie für Trainingszwecke verwenden konnten.

Na, wer weiß: Vielleicht hat auch dieses kleine Handgeld ein wenig dazu beigetragen, dass Oldenburg, Kamtsioris und Faissner auch in diesem Jahr höchst erfolgreich waren. Neben den "Etablierten" zeichnete der SSV vier weitere Ruderinnen des RC Witten aus: Fabienne Andree, Mareike Piepel, Sina Geigenmüller und Julia Schulz. Die herausragenden Leistungen der einzelnen Geehrten:

Judoka Stefan Oldenburg (17) vom Sportteilzeitinternat des SSV gehört dem C-Kader des Deutschen Judo-Bundes an, ist deutscher Vizemeister der Junioren und gar bei seinem ersten Auftritt Fünfter bei den Senioren geworden.

Ringer Haideftos Kamtsioris (17), der ebenfalls dem Sportteilzeitinternat angehört, hat den 3. Platz bei der DM erreicht, ist Landesmeister sowohl im klassischen als auch im Freistil und gehört dem "Perspektivkader 2012" an.

Die Erfolgsliste von Ruderer Simon Faissner (18) ist lang: Es begann mit Bronze bei der Ergometer-WM, es folgten - neben zwei Landesmeisterschaften - die Deutsche Juniorenmeisterschaft im Leichtgewichtseiner, DM-Bronze im Junior-Doppelzweier, DM-Bronze im Doppelzweier der Männer, die Deutsche Sprintmeisterschaft im Junioren-Doppelvierer und zuletzt DM-Gold auf dem Ergometer.

Die RCW-Juniorinnen Fabienne Andree und Mareike Piepel (15) haben zusammen die Deutsche Jugendmeisterschaft im Doppelzweier gewonnen. In ihrem ersten Jahr als B-Juniorin fuhr Andree elf und Piepel in ihrem zweiten Jahr als B-Juniorin neun Siege ein.

Gemeinsam DM-Bronze und den zweiten Platz bei den Int. Belgischen Meisterschaften im Doppelzweier gewannen Sina Geigenmüller (15) und Julia Schulz (15). Die beiden RCW-Juniorinnen wurden gemeinsam auch Zweite im Mixed-Doppelvierer und Dritte im Doppelzweier bei den Deutschen Sprintmeisterschaften sowie Landesmeister im Doppelzweier.

Geigenmüller holte darüber hinaus DM-Silber im Einer und NRW-Gold im Einer. Sie gehört dem C/D-Bundeskader an. Vereinskollegin Julia Schulz glänzte neben den gemeinsamen Erfolgen mit dem Landestitel im Doppelvierer.

Stefan Oldenburg, Haideftos Kamtsioris und Simon Faissner erhielten auch in diesem Jahr eine Förderung in Höhe von 1000 Euro vom Stadtsportverband. Die vier weiteren Talente des erfolgreichen Ruderclubs Witten teilen sich 2000 Euro für ihre gemeinsame Arbeit.